Zum Inhalt springen

Grüner Antrag zur Quartiersentwicklung einstimmig angenommen

|   Anträge

Die Grünen haben beantragt, dass sich die Stadt Friedrichshafen an der vom Land Baden-Württemberg geförderten Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ beteiligt. Sehr erfreulich: Der Gemeinderat hat den grünen Antrag am 26. Juni einstimmig angenommen. "Es freut mich, dass die Stadtverwaltung so schnell reagiert hat und eine entsprechende Vorlage ausgearbeitet hat", sagte Stadträtin Stephanie Glatthaar, auf deren Initiative der Antrag entstanden war. Die Ideen, die wegen des Wettbewerbs noch nicht öffentlich gemacht werden, sollen für das Quartier Stadtmitte eingereicht werden.

Hier ein Auszug aus Stephanie Glatthaars Fraktionserklärung:  "Ein Quartier ist ja wie ein Dorf in der Stadt. Und was in der Dorfgemeinschaft traditionell noch funktionieren, soll auch im Stadtquartier entwickelt werden. Es soll ein Ort entstehen, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger einbringen können. Dadurch entstehen Teilhabe und Lebensqualität.

Laut Landesregierung soll im Quartiersprojekt mindesten das kommunale Handlungsfeld "Pflege und Unterstützung im Alter" bearbeitet werden. Damit hat die Landesregierung die größte soziale Herausforderung der nächsten Jahre benannt. 

Durch die berufliche Mobilität können sich ältere Menschen längst nicht mehr allein auf ihre Familienangehörigen verlassen. Bevor ein älterer Mensch wirklich professionelle Hilfe benötigt, können kleine Hilfereichungen und Kontakte das Leben erleichtern und bereichern. Wo, wenn nicht im Quartier ist diese Vernetzung mit Menschen anderer Generationen am effektivsten. Dort, wo man sich immer wieder über den Weg läuft, wo die Wege kurz sind, soll das Quartiersmanagement helfen, verschiedene Menschen zusammenzubringen und des Weiteren Ehrenamt, Bürgerschaftliches Engagement und Bürgerbeteiligung fördern. 

Bei diesem Projekt die Innenstadt als Quartier Stadtmitte zu berücksichtigen, ist goldrichtig. Hier wurde und wird viel nachverdichtet. Alteingesessene Häfler und Neubürger finden zusammen und bereichern sich gegenseitig. Die Identifikation mit der Wohnumgebung wird gestärkt und hilft, Ziele für  den Stadtteil zu entwickeln und umzusetzen. Das kann für die Stadtverwaltung auch einmal unangenehm sein, wenn Bürger plötzlich eine Meinung haben und Forderungen stellen. 

Zum Schluss möchte ich mich ganz besonders bei der Verwaltung für die sehr gute Ausarbeitung bedanken. Besonders die rasend schnell Ausarbeitung des Konzepts verdient besondere Beachtung. auch bedanken möchte ich mich bei meinen Kolleginnen vom KSA für die wohlwollende Unterstützung des Antrags der grünen Fraktion."

Darum geht's

Zurück