Besonders positiv: Zusätzlich zu den Fördermöglichkeiten für Private ist mit dem Projekt „Klimastadt“ ein Förderprogramm für Gewerbetreibende aufgelegt worden, mit dem Energiesparmaßnahmen und Ähnliches bezuschusst werden, denn Gewerbe und Industrie machen einen großen Anteil beim CO2-Ausstoß aus.
Einig sind sich die Fraktionsmitglieder, dass man von einer wachsenden Stadtbevölkerung ausgehen müsse. Neben der Innenverdichtung inklusive Aufstockung und Leerstand nutzen seien deshalb stadtnahe Neubauquartiere mit Infrastruktur vom Kindergarten bis zum Nahwärmenetz denkbar.
Aktuell vermissen die Grünen ein Stadtentwicklungskonzept und möchten eine entsprechende Diskussion anstoßen. Für den von der Bundesregierung beschlossenen „Bauturbo“ gelte es Leitlinien zu erarbeiten, um einem Wildwuchs vorzubeugen. „Bauen ja, aber wir wollen eine qualitativ hochwertige und zukunftsgerichtete Entwicklung, die den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird“, brachte es Claudia Huesmann auf den Punkt.
Aus den bei der Klausurtagung erarbeiteten Ergebnissen möchten die Grünen gezielte Anfragen und Anträge stellen, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern, die nachhaltige Mobilität zu stärken und beim Wohnungsbau auf hochwertige und sozial verträgliche Entwicklung der Quartiere zu achten. „Wir werden auch künftig stetig daran arbeiten, unsere Stadt auch unter schwieriger Haushaltslage weiterzuentwickeln“, betont Stadträtin Anna Hochmuth.

